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Ein positives Zwischenfazit ziehen die Stadtwerke Rees mit Blick auf die eigenen Photovoltaiksysteme. Seit 2009 wird auf dem Hallendach der Stadtwerke Sonnenenergie zu Strom umgewandelt. Die Baukosten von insgesamt 265 000 Euro haben sich inzwischen amortisiert. Inzwischen vertreiben die Stadtwerke Rees in Kooperation mit den Stadtwerken Emmerich und der Volksbank Emmerich-Rees eG PV-Anlagen auch für private Endkunden.

Begonnen hatte das Projekt schon 2005, als Wolfgang Punessen, seinerzeit Technikchef der Stadtwerke Rees, sich für eine private PV-Anlage interessierte. Mit seinen Messdaten konnte er auch seinen Geschäftsführer überzeugen. Somit konnte 2009 die erste Fläche von insgesamt 215 Quadratmetern und einer angeschlossenen Leistung von 29,4 Kilowatt/Peak in Betrieb genommen werden. Es folgten Flächen von 216 m² auf dem Dach der Hermann-Terlinden-Schule im Jahre 2010 und 2011 noch einmal eine Fläche von 181 m² an der nördlichen Fassade der Stadtwerke-Halle. Der angenehme Nebeneffekt: an dieser Stelle wirken die Paneele auch als Schattenspender; die Büroräume heizen sich im Sommer nicht mehr so stark auf wie zuvor.

Insgesamt leisten die PV-Paneele 657 000 Kilowattstunden pro Jahr. Damit lassen sich 20 Einfamilienhäuser elektrifizieren. Da die Stadtwerke Rees mit dem Projekt früh genug begonnen haben, kommen die Stadtwerke mit der Anlage jetzt ans „goldene Ende“ und können mit dem Sonnenstrom noch Geld verdienen.

In Kooperation mit den Stadtwerken Emmerich und der Volksbank Emmerich-Rees e.G. wurde aus den Erfahrungen sogar ein erfolgreiches Vertriebsmodell. 15 Anlagen konnten an Privatleute verkauft werden. Heute gelten allerdings andere rechtliche Rahmenbedingungen als vor 15 Jahren. „Wer heute eine PV-Anlage baut, sollte sie so konzipieren, dass er möglichst keinen Strom einspeisen muss, sondern alles, was erzeugt wird, selbst verbrauchen kann. Das ist derzeit das wirtschaftlichste Modell“, erklärt Punessen. Die Stadtwerke helfen bei Fragen gerne weiter und vermitteln auch den Kontakt zu Spezialisten in der Region.

Pressekontakt

Mareike Linsenmaier
mlinsenmaier@swrees.de
02851/9140-10


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